Überall im Einsatz
ChatGPT & Co. sind längst da; die Frage ist, wie man sie rechtssicher mit Personal-, Bürger- und Mandantendaten nutzt.
Ein 2-Tages-Workshop für Verwaltung und Recht: Tag 1 vermittelt fundiertes LLM- und Prompting-Wissen, Tag 2 entwickelt daraus gemeinsam einen Prototyp für Ihren konkreten Anwendungsfall.
Konzipiert und durchgeführt von einem promovierten KI-Forscher an der University of Oxford.
Wie LLMs funktionieren und wie man sie professionell steuert, übertragbar auf jede Aufgabe.
Aus der Theorie wird ein lauffähiger Prototyp für eine Aufgabe, die Sie heute beschäftigt.
KI-Werkzeuge sind allgegenwärtig. Die entscheidende Frage ist nicht mehr ob, sondern wie man sie verantwortungsvoll im Behörden- und Kanzleialltag einsetzt.
ChatGPT & Co. sind längst da; die Frage ist, wie man sie rechtssicher mit Personal-, Bürger- und Mandantendaten nutzt.
Halluzinationen und Datenschutz sind keine Randnotiz, sondern müssen aktiv beherrscht werden.
Richtig eingesetzt übernimmt KI zeitraubende Vorarbeit – die Entscheidung bleibt beim Menschen.
Eine Weiterbildung, die wirkt – und ein Beratungstag, der ein konkretes Ergebnis liefert.
Klassische Schulung: Wie funktionieren LLMs, und wie steuert man sie professionell? Die vermittelten Techniken sind auf jede Aufgabe übertragbar.
Aus der Theorie entsteht ein lauffähiger Prototyp für eine Aufgabe, die Ihre Organisation heute beschäftigt.
Von der Funktionsweise moderner Sprachmodelle bis zu professionellen Prompting-Frameworks. Jeder Theorieblock wird sofort praktisch angewendet.
Vom Prinzip der „Super-Autovervollständigung" über Tokenization und Embeddings bis zu Transformer-Architektur und Training (Pre-Training & RLHF), anschaulich erklärt.
Halluzinationen, Knowledge Cutoff, „System 1 vs. System 2" und der Temperatur-Parameter: was KI zuverlässig kann und was nicht.
Erste praktische Schritte: Modellauswahl, Parameter und vier angeleitete Übungen: Stärken testen, Modelle vergleichen, Schwächen provozieren, Temperatur erleben.
Der KI eine Expertenrolle zuweisen: die „neue Kollegin im ersten Jahr", die man präzise briefen muss, um verlässliche Ergebnisse zu erhalten.
Zwei strukturierte Systeme für reproduzierbare Ergebnisse: PARE für Logik & Arbeitsprozess, CO-STAR für Tonalität & Außenwirkung. Inklusive praktischer Übungen.
Wir bauen gemeinsam eine 3-Stufen-Pipeline: erfassen, bewerten, begründen. Dieses Muster trägt überall dort, wo derselbe Prüfmaßstab auf sehr viele Einzelfälle angewendet werden muss, und wo das Ergebnis für jeden einzelnen Fall belegbar bleiben muss.
Die verstreuten Unterlagen eines Falls zu einem strukturierten Datensatz zusammenführen: Aufnahmebogen, eingereichte Dokumente, E-Mail-Verkehr, Schriftsätze und Gerichtspost.
Diesen Datensatz an den maßgeblichen Kriterien prüfen: an den Tarifmerkmalen der Entgeltordnung ebenso wie an Anspruchsvoraussetzungen und Fristen eines Verfahrens.
Ein nachvollziehbares Ergebnis je Fall erzeugen, mit Belegstelle in der Quelle: was fehlt, was nachzufordern ist, worauf sich der Vorschlag stützt.
Wie die KI ihre Antwort aus den Unterlagen zieht, die Sie ihr vorlegen: Entgeltordnung, Vertragswerk oder eine einzelne Akte (Retrieval-Augmented Generation, dokumentengestützte KI). Die wirksamste Einzelmaßnahme gegen erfundene Inhalte – sie senkt das Risiko erheblich, beseitigt es aber nicht: Der Abruf kann die falsche Stelle liefern oder eine einschlägige übersehen, und auch aus einer richtigen Quelle lässt sich ein falscher Schluss ziehen. Deshalb führt jede Antwort ihre Fundstelle mit.
Die Alternative zum festen Abruf: Das Modell entscheidet selbst, ob es in der Wissensbasis nachschlägt, formuliert eigene Suchanfragen und liest ganze Dokumente statt vorab ausgewählter Schnipsel. Stark dort, wo sich erst aus dem einen Fund ergibt, wonach als Nächstes zu suchen ist.
Chain-of-Thought & Few-Shot Prompting (schrittweises Schlussfolgern anhand von Beispielen) zerlegen die Subsumtion unter unbestimmte Rechtsbegriffe in einzeln prüfbare Schritte. Der ausgegebene Gedankengang ist dabei ein Arbeitsmittel, kein Nachweis, wie das Modell zu seinem Ergebnis gekommen ist. Nachvollziehbar wird das Ergebnis über die Kette, die die Pipeline mitschreibt: Quelle → Fundstelle → Tatsache → Kriterium → Ergebnis.
Gemeinsamer Aufbau der dreistufigen Pipeline und Test mit echten Unterlagen aus Ihrem Haus.
Die KI prüft die eigene Argumentation auf logische Fehler und findet so einen Teil davon; bestätigen kann sie ihr eigenes Ergebnis nicht. Der Mensch bleibt der finale Auditor, und geprüft wird an der Fundstelle, nicht am Text der KI.
Was in der Praxis schiefgeht: Der Abruf liefert die falsche Fundstelle, eine einschlägige Passage wird übersehen, die Quelle stimmt und der Schluss nicht. Wir provozieren diese Fälle am eigenen Prototyp, zeigen, woran man sie im Ergebnis erkennt, und halten fest, welche Entscheidungen unabhängig von der Ausgabe beim Menschen bleiben.
EU AI Act: Wie kennzeichnet man KI-Ergebnisse? Plus ein konkreter Fahrplan für den Einsatz im Arbeitsalltag.
Eine der komplexesten Aufgaben der kommunalen Personalverwaltung – und eine, die sich vielfach wiederholt. Für jede Stelle werden Tätigkeitsbeschreibungen in Arbeitsvorgänge zerlegt, den Tarifmerkmalen der Entgeltordnung gegenübergestellt und zu einem prüfbaren Bewertungsvorschlag verdichtet. Der Prüfmaßstab ist dabei für alle Stellen derselbe – der Sachverhalt ist es nie. Die Pipeline übernimmt die Vorarbeit und weist zu jeder Einschätzung die Fundstelle in der Entgeltordnung nach. Die Eingruppierungsentscheidung selbst trifft die Personalstelle.
Eine Kanzlei führt dieselbe Sache für mehrere tausend Mandantinnen und Mandanten. Die rechtliche Argumentation wird einmal geschrieben; was nicht skaliert, ist der Sachstand jedes einzelnen Mandats: Aufnahmebogen, eingereichte Unterlagen, E-Mail-Verkehr, Fristen, Gerichtspost. In Deutschland wird zudem jeder Fall einzeln geführt; der Aufwand, alles nachzuhalten, ist entsprechend hoch. Die wiederkehrende Frage ist nicht, was die Rechtslage sagt; die ist geklärt und für alle gleich. Sie lautet: Wo steht dieses eine Mandat, und trägt es die Voraussetzungen, die wir vortragen müssen? Genau dafür ist RAG gebaut: Jede Antwort führt die Fundstelle mit, aus der sie stammt – eine Antwort aus der Nachbarakte fällt damit auf, statt unbemerkt zu bleiben.
Datenschutz ist bei diesem Workshop kein Nachgedanke, sondern Teil des Konzepts.
Entscheidend ist die Architektur, nicht die Oberfläche: Modellserver, Embeddings, Dokumenten-Parsing und OCR, Logs und Backups laufen in Ihrer Umgebung, ohne Aufrufe externer Dienste. OpenWebUI ist die Oberfläche darüber – das, was Sie sehen, nicht das, was die Grenze zieht.
Beide Rahmenwerke werden im Workshop nicht umgangen, sondern aktiv behandelt, inklusive Kennzeichnungspflichten. Für Kanzleien ebenso die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht (§ 43a BRAO).
Funktioniert mit Ihrer bestehenden lokalen KI (z. B. KoKI) oder einer bereitgestellten Test-Instanz.
Maximal 8–10 Teilnehmende und durchgehend Hands-on, für echten Lerntransfer statt Frontalvortrag.
Die Workshops vermitteln etablierte Verfahren – Prompting-Frameworks wie PARE und CO-STAR, dokumentengestützte KI (RAG) und geführtes Schlussfolgern – fachlich korrekt und auf Ihren Anwendungsfall übertragen.
Dr. rer. nat. Till Hofmann
Wissenschaftliche Leitung
Dr. Till Hofmann entwickelt und verantwortet das Curriculum der Workshops.
Aktuell führt Dr. Till Hofmann die Workshops persönlich durch. Das Referent:innen-Team der 43 IT GmbH wächst; jede:r Referent:in arbeitet nach demselben Curriculum und Qualitätsstandard.
Die 43 IT GmbH unterstützt seit 2020 Gerichte und Kanzleien mit technischen Gutachten. Rechtssicherheit und Nachvollziehbarkeit prägen unsere Arbeit, und damit auch diese KI-Workshops.
Nein. Der Workshop ist praxisorientiert und setzt keine IT- oder KI-Kenntnisse voraus. Alle Konzepte werden anschaulich und ohne Mathematik-Ballast erklärt.
Ja – sofern die gesamte Kette lokal läuft, und genau so setzen wir sie auf: Modellserver, Embeddings, Dokumenten-Parsing und Logs auf Ihrer eigenen Plattform (z. B. KoKI) oder auf der Test-Instanz, die wir für den Workshop bereitstellen. OpenWebUI ist dabei nur die Oberfläche; die Zusage trägt die Architektur darunter. Welche Komponenten im konkreten Fall beteiligt sind, halten wir im Vorgespräch schriftlich fest. DSGVO und EU AI Act sind fester Bestandteil des Workshops; für Kanzleien ebenso die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht.
Nein. Die KI übernimmt die zeitraubende Vorarbeit; die Entscheidung und finale Prüfung bleiben beim Menschen, bei der Sachbearbeitung ebenso wie beim Berufsträger. Dieses Prinzip zieht sich durch den gesamten Workshop.
Ja. Das ist der Kern des Angebots. Im Vorgespräch legen wir gemeinsam fest, welcher konkrete Prozess am zweiten Tag prototypisch umgesetzt wird.
Dann stellen wir für den Workshop eine Test-Instanz bereit; eine eigene Infrastruktur ist keine Voraussetzung. Betreiben Sie bereits eine lokale KI-Plattform (z. B. KoKI), arbeiten wir stattdessen direkt darauf. Welcher Weg passt, klären wir im Vorgespräch.
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch. Schildern Sie uns kurz Ihren Anwendungsfall; wir melden uns mit einem passenden Vorschlag.
Lieber direkt? ki@43.gmbh · +49 (0)711 6333686